Core-Satellite: Sicherheit trifft auf Performance
Einer der häufigsten Fehler von Anlegern ist die Verzettelung. Viele besitzen 20 verschiedene ETFs ohne eine klare Struktur. Die Core-Satellite-Strategie hilft dir dabei, Ordnung in dein Portfolio zu bringen und gleichzeitig gezielte Schwerpunkte zu setzen.
Das Prinzip: Ein Fels in der Brandung
Die Strategie teilt dein Portfolio in zwei Bereiche auf:
1. Der Kern (Core)
Das Herzstück deines Portfolios (ca. 70 % bis 90 %). Der Kern besteht aus einem oder zwei extrem breit gestreuten Welt-ETFs (z.B. MSCI World oder FTSE All-World).- Ziel: Langfristiges, stetiges Wachstum bei maximaler Diversifikation.
- Charakteristik: Kostengünstig, transparent und unaufgeregt.
- Beispiele: IT-Sektoren, Erneuerbare Energien, Schwellenländer-Spezialthemen oder Gold.
- Ziel: Den Gesamtmarkt schlagen (Alpha generieren).
- Stabilität: Selbst wenn ein Satellit 50 % verliert, macht das bei einer 10 %-Gewichtung nur 5 % deines Gesamtvermögens aus – dein Kern hält dich stabil.
- Motivation: Es macht Spaß, sich mit Trends zu beschäftigen. Die Satelliten erlauben es dir, deiner Überzeugung Ausdruck zu verleihen, ohne dein gesamtes Vermögen zu gefährden.
2. Die Satelliten (Satellites)
Hier kannst du gezielte Wetten eingehen (ca. 10 % bis 30 %). Satelliten sind spezialisierte ETFs oder Einzelaktien, von denen du dir eine Überrendite gegenüber dem Markt erhoffst.Warum diese Aufteilung?
Die Core-Satellite-Strategie bietet den perfekten Kompromiss: